Dem Frost zuvorkommen: Warum eine frühzeitige Vorbereitung der Schlüssel zum Pflanzenschutz ist
Spätfröste gehören zu den größten Naturgefahren, die die landwirtschaftliche Produktion weltweit bedrohen. Ihre Häufigkeit und Schwere nehmen aufgrund des Klimawandels zu, der zu unvorhersehbaren Wetterlagen geführt hat.
Während die Temperaturen weltweit weiter steigen, führen sie auch zu einer früheren Blüte, so dass die Kulturen anfällig für plötzliche Kälteeinbrüche sind. Dieses Phänomen hat bereits zu schweren Verlusten in der Landwirtschaft geführt, insbesondere bei Obst wie Kirschen, Äpfeln, Trauben und Zitrusfrüchten.
Frostschutz: Die Bedeutung von rechtzeitigem Handeln
Die Kenntnis der lokalen Meteorologie sollte die Anschaffung passiver Schutzsysteme unterstützen und die aktiven Systeme verbessern.
Aber eines ist für alle Systeme unabdingbar: Sie müssen pünktlich beginnen. Eine der Hauptursachen für Frostschäden ist, dass die Schutzsysteme aus vielen Gründen zu spät in Betrieb genommen werden:
- Sie haben keine Frostwarnanlage
- Sie starten Ihr Schutzsystem auf der Grundlage einer trockenen Temperatur
- der Frostwächter ist nicht an der richtigen Stelle angebracht
- der Temperatursensor ist zu hoch angebracht
Woraus sollte ein Frostschutzsystem bestehen?
- standortspezifisch Wettervorhersageund
- genau Echtzeitinformationen über die Temperatur und andere wichtige Frostparameter in den Kulturen. Im Besonderen:
- Nassbirne Temperatur, die die Temperatur des Blattes bei Frost besser wiedergibt und den richtigen Zeitpunkt für den Start des Bewässerungssystems angibt.
Worauf sollten Sie achten?
WICHTIG
- Sensoren sollten an der kältesten Stelle des Obstgartens/Weinbergs installiert werden (niedrigere Standorte haben eine niedrigere Temperatur) und
- in der Höhe der untersten Blüten oder Früchte.

Welche Lösungen bieten wir an?
- Einrichten von Warnmeldungen in nahezu Echtzeit per SMS, E-Mail oder App-Benachrichtigung, um eine Warnmeldung zu erhalten, wenn die eingestellte Temperatur erreicht wird und
- Aktivieren von Wettervorhersage Abonnement
Aktivieren von Frostwarnungen in Fieldclimate
- Stellen Sie sicher, dass Benachrichtigungen für die FieldClimate-App in den Einstellungen Ihres Telefons aktiviert sind.
- Es wird empfohlen, einen Klingelton als Benachrichtigungston einzustellen.

Verwenden Sie die Option Frostüberwachung in FieldClimate
Wenn Sie einen der folgenden Sender haben, iMETOS 3.3iMETOS ECO D3 (nicht mehr im Handel erhältlich) und μMETOS Station kann im FieldClimate eine spezielle Option zur Frostüberwachung aktiviert werden.
Der Frostüberwachungsmodus stellt automatisch kürzere Übertragungsintervalle (5 oder 10 Minuten, anstelle des standardmäßig eingestellten Übertragungsintervalls) auf der Grundlage des gemessenen Temperaturwerts ein. Das bedeutet, dass das Übertragungsintervall nur dann auf 5 (μMETOS) bzw. 10 Minuten (iMETOS 3.3, iMETOS ECO D3) umgestellt wird, wenn der vom Benutzer ausgewählte Temperatursensor unter 5°C bzw. 41°F fällt, um Strom für die Batterie zu sparen.
Im Folgenden werden die Schritte zur ordnungsgemäßen Nutzung des Frostüberwachungsmodus beschrieben:
SCHRITT 1: Vor Beginn der Frostperiode empfehlen wir, das Übertragungsintervall auf 60 Minuten. Verwenden Sie nicht den Zeitplaner, der Vorrang vor allen Einstellungen hat.
SCHRITT 2: Aktivieren Sie den Frostüberwachungsmodus. Gehen Sie zu FieldClimate > Einstellungen > Konfiguration > Protokollierungs- und Übertragungseinstellungen > Frostüberwachung > Wählen Sie den Sensor (Feuchtkugeltemperatur, Trockenkugeltemperatur oder Lufttemperatur) > Aktivieren.
SCHRITT 3: Wenn der an das FieldClimate gesendete Temperaturwert unter 5°C, erst ab der nächsten Übertragung wird das Übertragungsintervall auf 5 oder 10 Minutenje nach Gerätetyp. Zum Beispiel (mit einem Übertragungsintervall von 60 Minuten):
- 00:00h: T= 5.1°C
- 01:00h: T= 4.9°C
- 02:00h: T= 4,5°C -> Frostüberwachungsmodus beginnt in kürzerem Intervall zu übertragen
- 02:10h
- ...
- 05:00h: T= 5.3°C
- 05:10h: T= 5.5°C
- 06:00h: T= 5.8°C
Beachten Sie, dass, wenn Ihr Übertragungsintervall auf der Registerkarte Planer um z.B. alle 6 Stunden zu übertragen, wird die Umschaltung nach 6 Stunden vorgenommen, was zu nichts führt. Daher ist es wichtig, ein festes Übertragungsintervall von 60 Minuten oder weniger zu verwenden, bevor der Frostmodus aktiviert wird.
SCHRITT 4: Wenn die Temperatur wieder über 5°C steigt, wird das Übertragungsintervall wieder auf das vorherige Intervall (60 Minuten) umgestellt.
Vergessen Sie nicht, die Flasche für den Feuchtkugelsensor zu füllen.
WICHTIG
Schlussfolgerung
Das Wetter kann man zwar nicht beeinflussen, aber man kann sich darauf vorbereiten. Der Schlüssel zu einem wirksamen Frostschutz liegt in der frühzeitigen Erkennung, im rechtzeitigen Handeln und in genauen Daten. Wer heute vorausschauend handelt, sichert seine Ernte am Ende der Saison.
Warum warten? Ihre Pflanzen können sich das nicht leisten.
Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihr METOS Frostschutzsystem installiert haben, bevor der Frost Ihren Gewinn beeinträchtigt.