Von Feldsignalen zu intelligenten Antworten
STELLA spürt Pflanzenkrankheitserreger auf, bevor sie sich ausbreiten
Die STELLA Projekt Horizont Europa entwickelt sich dynamisch mit einer Reihe von koordinierten Aktivitäten, die darauf abzielen, die Art und Weise der Schädlings- und Pflanzenschutzüberwachung in Europa und Neuseeland zu verändern.
EINSATZ DIGITALER TECHNOLOGIEN ZUR SCHÄDLINGSÜBERWACHUNG
In dieser Phase der Umsetzung hat STELLA erfolgreich ein Netz von intelligenten Insektenfallen installiert und mit der regelmäßigen Erfassung von Satellitenbildern an den Pilotstandorten begonnen. Diese Instrumente bilden das Rückgrat des innovativen Projekts STELLA Schädlingsüberwachungssystem (PSS)eine Plattform zur Erkennung, Vorhersage und Bekämpfung von Schädlingen in Echtzeit.
Darüber hinaus nehmen Drohnen aktiv hochauflösende Bilder von ausgewählten Flächen auf, die granulare Daten zur Ergänzung von Satellitenbeobachtungen liefern. Die Website EdenViewer, ein KI-gestütztes Scouting-Gerät, wird bereits im Feld eingesetzt und bei Scouting-Sitzungen verwendet. Auf der Grundlage von maschinellem Lernen und Computer Vision erfasst und analysiert es Bilder im Feld, um das Vorhandensein potenzieller Krankheitserreger in Echtzeit zu erkennen.
Die Datenerfassung hat bereits begonnen und wird dazu beitragen, eine frühzeitige Schädlingswarnung zu ermöglichen, datengestützte Maßnahmen zu unterstützen und nachhaltigere Pflanzenschutzpraktiken zu fördern.
START DER STELLA-WORKSHOPS ZUM AUFBAU VON KAPAZITÄTEN
Der erste Workshop dieser Reihe findet am 4. Juni 2025 um 10:00 Uhr MESZ online statt und befasst sich mit Werkzeugen zur Schädlingserkennung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem litauischen Pilotanwendungsfall liegt, der sich mit dem Potato Leafroll Virus (PLRV) befasst, einer erheblichen Bedrohung für Ackerkulturen in Europa.
Die Teilnehmer werden Technologien kennenlernen, die in das STELLA PSS integriert sind, darunter satellitengestützte Überwachung, UAVs, KI-gesteuerte Scouting-Lösungen und mobile Anwendungen. Darüber hinaus wird auf dem Workshop das QuantiFarm-Toolkit vorgestellt, eine kuratierte Sammlung digitaler Agrartechnologielösungen (DATs) zur Optimierung von Entscheidungen im Pflanzenbau und zur Steigerung der Produktionseffizienz in verschiedenen landwirtschaftlichen Systemen.
Link zur Registrierung: https://shorturl.at/NL50U
Sprache des Workshops: Englisch
Der Workshop wird organisiert mit Beiträgen von: Landwirtschaftliche Universität Athen | Universität für Bodenkultur, Wien (BOKU) | reframe.food | METOS von Pessl Instruments | AgriFood Lithuania DIH | EdenCore Technologies
STAKEHOLDER-UMFRAGE ZUR ENTWICKLUNG DER PLATTFORM
Parallel dazu führt das STELLA-Konsortium eine Stakeholder-Umfrage durch, um die Bedürfnisse, Praktiken und Erwartungen der landwirtschaftlichen Gemeinschaft besser zu verstehen. Die Umfrage richtet sich an Landwirte, Förster, Forscher, politische Entscheidungsträger, Agrartechnikexperten und aktive Bürger und soll die nutzerorientierte Entwicklung der PSS-Plattform unterstützen.
Die Umfrage ist nach wie vor offen und alle interessierten Stakeholder sind zur Teilnahme eingeladen. In allen Sprachen und auf allen Informationsmaterialien bleibt die zentrale Botschaft gleich: "Ihr Fachwissen macht einen Unterschied". Jede Antwort trägt dazu bei, die Zukunft der Pflanzengesundheit in Europa effektiver, umfassender und wirkungsvoller zu gestalten.
Link zur Umfrage (verfügbar in drei Sprachen):
Englisch. https://shorturl.at/RiQgP
Griechisch - https://shorturl.at/VcbeN
Italienisch - https://shorturl.at/m6ZJZ
Die Ergebnisse der Umfrage werden in die Entwicklung der STELLA PSS-Plattform einfließen, um sicherzustellen, dass sie den tatsächlichen Bedürfnissen der Endnutzer entspricht.
Über STELLA
STELLA ist ein Horizon Europe-Projekt zur Entwicklung eines digitalen Überwachungssystems für die frühzeitige Vorhersage, Erkennung und Reaktion auf regulierte Schädlingsausbrüche unter Verwendung fortschrittlicher Sensortechnologien und künstlicher Intelligenz. Die STELLA PSS-Plattform wird über einen Zeitraum von drei Jahren an sechs Pilotstandorten in Europa und Neuseeland getestet, die verschiedene Kulturen und Umgebungen abdecken. Das Projekt befasst sich mit acht Quarantäne- (QP) und regulierten Nicht-Quarantäne-Krankheiten (RNQP), integriert den Aufbau von Kapazitäten für Endnutzer und erarbeitet politische Empfehlungen zur Unterstützung der Reduzierung von Pestiziden, der Digitalisierung und des nachhaltigen Pflanzenschutzmanagements in der EU.
Kontakt für Medienanfragen:
Projekt-E-Mail: [email protected]
Projekt-Website: https://stella-pss.eu
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